Vorsitzender Petrulat: „Der Regierung ist jedes Mittel recht, um klamme Kassen aufzubessern.“

 

 

Nach dem Beschluss des neuen Glücksspielgesetzes durch die schwarz-gelbe Koalition dürfen ab 2012 auch private Wettanbieter auf den Markt. Hier handelt es sich vor allem um Online-Angebote, die auch jetzt schon vielfach illegal betrieben werden.

Die schleswig-holsteinische Regierung hofft dadurch auf deutliche Mehreinnahmen.

Landesvorsitzender Jörg Petrulat: „Der Regierung ist offenbar jedes Mittel recht, um klamme Kassen aufzubessern. Im Notfall werden sogar illegale Aktivitäten legalisiert, um aus ihnen Einnahmen zu generieren.“

 

Die ÖDP sieht das Glücksspielgeschäft insgesamt kritisch. So werde den Kunden oftmals eine reale Chance auf große Gewinne suggeriert, obwohl die tatsächliche Gewinnwahrscheinlichkeit praktisch nicht vorhanden ist.

 

„Außerdem wird die Suchtgefahr im Glücksspielbereich deutlich unterschätzt,“ ergänzt Petrulat. Durch eine weitere Liberalisierung werde dieses Problem weiter verschärft - Risiken auf die man ohne Not verzichten könne.

 

 


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