Kampagne gegen Pelz kommt nach Schleswig-Holstein

Initiatorin Uta Maria Jürgens: „Pelz ist grausam und gesetzeswidrig!“

 

„Pelztierhaltung und der Handel mit Pelzprodukten müssen in Deutschland verboten werden.“ Das sagt Uta Maria Jürgens, Initiatorin der Kampagne „Pelz war Leben“, die sich für dieses Verbot und die Aufklärung der Bevölkerung über die Wahrheit hinter der „Ware Pelz“ einsetzt.

 

„Tiere denken und fühlen ähnlich wie wir Menschen und dürfen nicht gedankenlos genutzt werden. Sie sind um ihrer selbst Willen zu schützen,“ begründet Jürgens ihr Engagement. Die gebürtige Schleswig-Holsteinerin hatte ihr Heimatdorf Ascheberg mit einem Naturschutzprojekt bereits bei Vogelfreunden in ganz Deutschland bekannt gemacht. Die Aufklärungsarbeit in Bezug auf die Pelztierhaltung liegt ihr aber beson-ders am Herzen: Tiere, die allein zur Gewinnung von Pelzen gehalten und getötet werden, leiden massive Qualen – von der Geburt bis zum Tod.

„Tierschutz ist ausdrücklich im deutschen Grundgesetz verankert. Das Tierschutzge-setz verlangt darüber hinaus einen „vernünftigen Grund“ für das Leiden unserer Mit-geschöpfe. Für Pelztierhaltung und –tötung gibt es aber keinen vernünftigen Grund. Deshalb ist es nur folgerichtig, diese Form der Tierquälerei abzuschaffen,“ so Jür-gens.

Die Kampagne „Pelz war Leben - Operation Nackte Allerleirau“ wurde von Uta Maria Jürgens, die auch Mitglied der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) sowie meh-reren Naturschutzgruppen ist und als Psychologin und Ethologin mit den Fragen art-gerechter Haltung vertraut ist, ins Leben gerufen. Sie kann im Internet unter www.Pelz-war-Leben.de , sowie auf der Plattform Facebook unterstützt werden: on.fb.me/bO4Wvn

 

In der Woche nach Ostern wird die Kampagne mit Plakaten, einem Infostand am 28.4.11 an der Uni und einem wissenschaftlichen Vortrag am 29.4.11 um 18.30 Uhr (Restaurant Mandarin, Ratzeburger Allee 111, 2. Etage, 23562 Lübeck) über Pelz-tierhaltung informieren.

 

 


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