Jürgens: „Das Volk hat ein Zeichen gesetzt!“

Über 22.000 Menschen folgten am Samstag dem Aufruf des breiten Demo-Bündnisses zu der Wir-haben-es-satt-Demonstration anlässlich der grünen Woche in Berlin. Sie forderten einhellig: „Nein zu Gentechnik, Tierfabriken und Dumpingexporten“.

Die Nord-ÖDP war, prominent besetzt, mit von der Partie. Sie ließ ein provokatives "Traupaar" schaulaufen: Parteivorsitzender Sebastian Frankenberger gab den im Wortsinne aufgeblasenen Aggarlobbyisten, der die personifizierte Gentechnik, Schleswig-Holsteins stellvertretende Landesvorsitzende und Vorsitzende des ÖDP-Arbeitskreises Landwirtschaft, Tierschutz & Gentechnik, Uta Maria Jürgens, als Braut führte. Die beiden zerrten ein "armes Schwein", das die geschundene Mitwelt symbolisiert, hinter sich her (siehe Bild).

„Die ÖDP prangert damit die unselige Verbindung von Agrarindustrie und den gentechnischen Machenschaften der Großkonzerne wie BASF und Monsanto an, die massiven Einfluss auf die Politik in Deutschland und der EU nehmen – zu Ungunsten von Mensch, Tier und Natur“, erläutert Uta Maria Jürgens.

Bis zur spürbaren Umsetzung einer Agrarwende werde allerdings noch viel Zeit vergehen, befürchtet die ÖDP-Politikerin. „Zwar repräsentieren 22.000 Demonstranten, die z.T. unter Inkaufnahme strapaziöser Bedingungen aus dem ganzen Bundesgebiet angereist waren, um an diesem Tag laustrark gegen die agrarindustriellen Zustände zu protestieren, auch einen großen Teil daheimgebliebener Sympathisanten. Um aber den Forderungen in einer Sprache Nachdruck zu verleihen, die Lobby und Politik wirklich verstehen, muss die breite Masse des Volkes mit ihrem Konsum und ihrem Stimmverhalten ein Zeichen für Wandel setzen“, fordert Jürgens und verspricht: „Die ÖDP bleibt dran!“


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